„ICH WILL ABER!“ – Autonomiephase, Konflikte und Beißverhalten bei Krippenkindern

25. Februar 2020 9:00 - 26. Februar 2020 17:00 Gästehaus Kloster Lichtental, Emmausaal

Luca schubst, Mia beißt und Noah nimmt immer Spielzeug weg! Warum kommt es zu so vielen Konflikten in der Krippe?
Diesen Fragen wollen wir uns in der Fortbildung widmen. Wir beleuchten, wie wir die Kinder in ihren Autonomiebestrebungen unterstützen können, was entwicklungspsychologisch in dieser so wichtigen Phase geschieht und wie sich unsere Reaktionen auf die gesamte Entwicklung der Kinder auswirken.
Vor allem das Beißverhalten wird genauer beleuchtet, denn es hat viele verschiedene Ursachen, die es zu wissen gilt, um angemessen reagieren zu können.

Am Ende der Fortbildung

  • kennen die TN die entwicklungspsychologischen Hintergründe der Autonomiephase und des Beißverhaltens bei Krippenkindern
  • können die TN die Arbeit mit den Kindern auf eine andere Art reflektieren und in Zukunft anders gestalten, sie können Beiß- und Konfliktverhalten anders zuordnen und haben Fachwissen zur Verfügung
  • haben die TN sich mit der eigenen Haltung und dem eigenen Handeln in den entsprechenden Situationen auseinandergesetzt und sich mit Handlungsalternativen und Möglichkeiten beschäftigt
  • sind die TN in der Lage in unmittelbaren Konfliktsituationen und bei auftretendem Beißverhalten anders zu reagieren und die Kinder professionell zu begleiten zu unterstützen
  • wissen die TN, was hinter dem Verhalten der Kinder steckt und wie man mit Eltern in dieser Angelegenheit zusammenarbeiten kann

Inhalte:

  • Die Autonomiephase, entwicklungspsychologisch gesehen
  • Die eigene Haltung reflektieren
  • Die Sicht und Erlebniswelt der Kinder
  • Sensible, responsive Begleitung
  • Zusammenarbeit mit den Eltern
  • Was die Kita tun kann, um das Autonomiestreben des Kindes zu unterstützen
  • Beißverhalten, Hintergründe, Ursachen und die responsive Begleitung

Methoden:
(Klein-) Gruppenarbeit, Einzelarbeit (biografische Selbstreflexion), Austausch zu zweit, Plenumsdiskussionen, Präsentation, Theoretischer Input durch Referentin, Übungen, Spiele, Elemente aus dem Psychodrama und der Erlebnispädagogik, Filme, Arbeit mit Symbolen

Zielgruppe: Erzieher*innen

Teilnehmerzahl: 8-14

Anmeldeschluss: 18.02.2020

Helia Schneider ist bundesweit als Fortbildungsreferentin im Bereich Elementar- und Kleinkindpädagogik tätig und hat einen Lehrauftrag an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg zum Thema Freinet-Pädagogik.

Sie war selbst mehrere Jahre Fachkraft und Leitung in Krippe und Kindergarten und absolvierte parallel ihr Studium „Management in Erziehungs- und Bildungseinrichtungen“.
Basis ihrer Veranstaltungen ist es, Selbstreflexion („Bild vom Kind“, „Haltung zum Kind“) zu ermöglichen, aber auch durch Perspektiven-wechsel den Blick für die subjektive Wirklichkeit des Kindes zu schärfen



Helia Schneider
www.helia-schneider.den

 

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